Über mich

Ich..

Mag keine Schubladen und in diesen ist auch kein Platz für mich. Videostream ist nicht meine Welt. Ich mag Menschen und den Ausstausch mit Ihnen. Und ich mag Ihre Geschichten. Hier kommt meine:
Diese Geschichte beginnt nicht außergewöhnlich. Geboren am 11.2.1980 in Bogen bei Straubing, behütet aufgewachsen. In Steinach bei Straubing - bei den wohl besten Eltern, die man sich als unterstützende Basis vorstellen kann - zusammen mit Opa und älterer Schwester im Haus lebend – nichts, was auf eine Bühnenkarriere hingedeutet hätte. 
Der Berufswunsch war klar: Krankenschwester - später weiter als OP-Schwester. Wäre da nicht dieser Drang zum Singen und Unterhalten gewesen. Wenn ich mir HP Kerkelings "Der Junge muss an die frische Luft" ansehe, entdecke ich viele Gemeinsamkeiten. 
Ich habe als Kind gerne die Ur-Oma an ihrem 80igsten Geburtstag und die versammelte Mannschaft im Kostüm eines verklemmten Postboten und dem Auflegen meiner ganz eigenen Dialekte-Platte zum Lachen gebracht. 
Nur da konnte man es sehen: 
Dieses Leuchten in den Augen, diese unbeschwerte Freude. Ich habe schnell begriffen, dass ich im Stande war und bin, singend und darstellend, Emotionen heraus zu kitzeln.
Zuerst nur heitere, lustige - später aber auch anrührende. Da wusste ich, was ich sein will. Eine Sängerin mit Hang zum kabarettistischem Schauspiel. Später auch mit sehr spürerischen Fähigkeiten ohne Esoterikgedöns. 
Dieser Traum hat sich für mich erfüllt. 
Ich habe eine klassische Gesangsausbildung absolviert: 1996 an der Berufsfachschule für Musik in Platting. Aus dem klassischem Gesang (1996 an der Berufsfachschule für Musik in Plattling) entwickelte sich autodidaktisch meine heutige Arbeitsweise:  
In den Bereichen Jazz, Pop, Soul, Swing, Latin, Chansons fühle ich mich Zuhause. Einflüsse von vielen Kollegen und Freunden prägten meinen Weg und tun es bis heute immer noch: Ulli Forster, Bob Rückerl, Gerwin Eisenhauer, Hans "Yankee" Meier, Lisa Wahlandt - um nur einige zu nennen. 
Nein, ich habe den klassischen Weg einer Hochschulkarriere nicht angestrebt. Ich will lernen. Ich möchte mit meinen Mittel Musik interpretieren. Sie mir zu Eigen machen und gemeinsam mit meinen Bands für Sie, mein Publikum erlebbar machen.
Sehr viel lerne ich dabei in individuellem Vocal Coachings live und auch online. Dieses biete ich für alle diejenigen an, die mit mir und an sich arbeiten möchten.
Ab 2009 durfte ich weiter in die Welt der Schauspielerei eintauchen. "Ich hab‘ eine Vision! Du bist "Scrooge"!" - das eröffnete mir Gerwin Eisenhauer, frisch aus seinem jährlichen Strandurlaub in Italien zurückgekehrt, telefonisch. 
Ebeneezer Scrooge, ein Geizkragen erster Kajüte, eine klassische Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, 3 Weihnachtsgeister sollten es sein und - ES IST EIN MANN! 
Seitdem führen wir Jahr für Jahr unsere ganz eigene Version dieses Weihnachtsklassikers auf und es ist großartig. Es folgten noch weitere, mir auf den Leib geschneiderte Rollen, wie 2014 in "Sommernachtsalbtraum auf St. Emmeram" oder 2016 in "unDenkbar". Ein autobiografisches Werk Eisenhauers über MICH. (Ich hielt mich noch gar nicht für so alt!) 
Die aber für mich bislang größte Herausforderung sollte 2017 Steven King's "Misery" darstellen. Zwei Personen. Martin Hofer als Schriftsteller Paul Sheldon und ich als irre Stalker-Krankenschwester Annie Wilkes, Regie: Gerwin Eisenhauer. Im Turmtheater Regensburg. 
Ich habe es geliebt. Ein ernster Psychothriller ohne Netz und doppelten Boden und Verlass auf mein Improvisationstalent, nein! Spiel die Rolle. "Ich bin dein größter Fan" Herrlich!

2020 fiel das Stück "Jenseits von St. Emmeram" von Marc Becker am Regensburger Stadttheater dem Covid-19 Virus zum Opfer und all die Arbeit an dieser sehr aufwendigen Rock-Revue war leider umsonst. 

Nun möchte ich nicht mehr all zu viel an diesem Roman schreiben. Sehen sie sich lieber um, es gibt genügend zu sehen. Vielen Dank.